Die neue Logistikrealität: was sich seit 2024 für importierte Marken verändert hat.
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Vor zwei Jahren konnte ein starkes Produkt mit einer etwas holprigen Lieferkette dennoch gelistet werden. Dieses Zeitfenster hat sich faktisch geschlossen. Handelsunternehmen im DACH-Raum bewerten die Lieferkettenbereitschaft heute mit derselben Strenge wie Produkt und Preis.
Was sich verändert hat
Frachtvolatilität, strengere Erwartungen an den Servicegrad, verpflichtendes EDI bei den meisten Gruppen, Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie schärfere Sanktionen bei Out-of-Stock-Situationen haben die Logistik von einem Backoffice-Thema zu einem zentralen Bestandteil der Listungsentscheidung gemacht. Ein Einkäufer lehnt ein vielversprechendes Muster inzwischen ab, wenn der Lieferant keinen glaubwürdigen Weg ins Regal nachweisen kann.
Die heutige Mindestanforderung
Ein benannter Logistikpartner vor Ort, eine transparente Landed-Cost-Berechnung inklusive Zöllen und händlerspezifischer Gebühren, EDI-Fähigkeit (oder ein klarer Plan zu deren Einführung) sowie eine Servicegrad-Zusage, die der Lieferant tatsächlich einhalten kann. Alles darunter verwandelt ein Listungsgespräch in ein Risikogespräch.
Die Chance
Weil viele internationale Lieferanten dies nach wie vor unterschätzen, ist eine wirklich fundierte Vorbereitung in der Logistik heute ein echter Wettbewerbsvorteil – oft entscheidender als wenige Cent beim Kostenpreis.
Brauchen Sie einen belastbaren Weg ins Regal?
Wir helfen dabei, Landed Cost, Servicegrad und EDI zu strukturieren, bevor Sie einem Einkäufer gegenübersitzen.
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