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Private Label 2026: Wo Händler aktiv nach neuen Produktionspartnern suchen.

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Private Label 2026: Wo Händler aktiv nach neuen Produktionspartnern suchen.

Der Private-Label-Anteil im DACH-Raum steigt weiter, und Händler bauen ihre Lieferantenbasis nach mehreren Jahren der Konsolidierung, des Kostendrucks und der Ermüdung durch Single-Source-Strategien still und leise wieder aus. Für Produzenten mit realer Kapazität und sauberer Zertifizierung ist 2026 ein ungewöhnlich offenes Jahr.

Wo sich die Nachfrage konzentriert

Unterversorgt sind haltbare Grundnahrungsmittel mit Clean-Label-Rezepturen, Premiumsegmente bei Milchalternativen, Better-for-you-Snacks, gekühlte Fertiggerichte mit regionaler Positionierung sowie Bio-Zutaten für Einstiegslinien der Händler. Ebenso aktiv sind Händler in Non-Food-Bereichen – Haushalt, Körperpflege und Heimtierbedarf –, wo eine zweite oder dritte Bezugsquelle die Abhängigkeit verringern soll.

Worauf Händler zuerst prüfen

Kapazitätsflexibilität, IFS/BRC-Zertifizierung, eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsgeschichte sowie die Fähigkeit zur Co-Entwicklung statt reiner Auftragsfertigung. Ein Produzent, der pro Quartal eine neue Formatidee einbringen kann, wird ganz anders behandelt als einer, der nur auf Ausschreibungen reagiert.

Das Zeitfenster

Ausschreibungen der Händler für Linien 2026 werden bereits jetzt vorbereitet. Die Lieferanten, die sie gewinnen werden, befinden sich bereits im Gespräch.

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